Treffen & Freies Fahren auf dem Hockenheimring am 14. & 15. Juni 2014

Peter war bereits am Freitagmittag in der "Rennstadt" eingetroffen und sofort ins Fahrerlager zur Rennleitung gefahren, nachdem er im reservierten Hotel eingecheckt hatte, um alle Formalitäten zu erledigen und die Ausweise für die Teilnehmer abzuholen. Alle angemeldeten Teilnehmer erhielten für sich und für einen Beifahrer eine VIP-Wochenendeintrittskarte. Für das Fahrzeug wurde eine Freie Durchfahrtkarte ausgestellt, mit der sie ungehindert die Kontrollen passieren und bis in den Vorstartbereich fahren konnten.
Die VIP-Karten berechtigten sogar den Inhaber in die Boxen einzutreten und dort weiter bis an die Boxenmauer zu gehen, die die Rennstrecke von der Boxengasse trennt.

Nach und nach trafen die ersten Teams ein und warteten auf Peter im Hotel. U. a. hatten sich auch zwei Gastteams angemeldet und waren von Peter zugelassen worden. Es handelte sich um einen Porsche Boxster und um einen BMW Z3 M. Neben einem warmen und sonnigen Frühlingswetter herrschte auch noch Vollbetrieb im Fahrerlager und eine sehr gute Stimmung unter den Teilnehmern. Von historischen Formel- und GT-Fahrzeugen, über die Formel 3 bis hin zu den Super-Karts, war alles am Hockenheimring vertreten. U. a. standen auch US-Muscle-Cars neben den Teilnehmern von "Sterne Am Ring" und liessen lautstark "ihre Pferde mit den Hufen scharren".

Den Freitagabend verbrachten die Teams beim gemeinsamen Abendessen in einem Hockenheimer Speisenlokal und führten viele Benzingespräche.

Am frühen Samstagmorgen war es dann so weit:
Im Foyer des Hotels verteilte Peter bereits gegen 08:00 Uhr die Ausweise an die restlichen Teams und führte diese etwas später auf dem direkten Weg an die Rennstrecke und ins Fahrerlager. In aller Seelenruhe sammelte man sich am AvD-Racetruck, der unmittelbar am Vorstart stand, so dass jedes Rennfahrzeug nur wenige Zentimeter daran vorbeifahren musste, das an einem Training oder einem Wettbewerb teilnehmen wollte.
Ein zweites Mal sah man dann dieses Fahrzeug unmittelbar gegenüber dem für die Teilnehmer von "Sterne Am Ring" reservierten Parkplatz, wo sich der "Parc Fermé" befand. Dort muss ausnahmslos jedes Fahrzeug abgestellt werden, das an einem Rennen teilgenommen hat.

Und dann schwärmten die Teilnehmer aus und verschwanden zwischen den Zelten, Wohnwagen, Racetrucks und in den Boxen der Rennteams. Die VIP-Eintrittskarte, die Peter ihnen überreicht hatte, lies sie sogar ungehindert in das Zelt des "Paddock Club" der Formel-1 eintreten, das bereits für das unmittelbar bevorstehende F1-Rennwochenende Mitte Juli aufgestellt war.

Am frühen Abend traf man sich wieder am AvD-Racetruck und hatte sich viel zu erzählen! Die Teams sprachen von der Freundlichkeit der Rennteams, die bereitwillig jede Frage beantworteten und auch das Einsteigen in die Rennwagen erlaubten.

Da leider kurz vor dem Rennende am Samstagabend ein Unfall in der Sachs-Kurve des Motodroms passiert war und dort Öl und Kieselsteine auf der Strecke lagen, sagte Peter die beiden geplanten "Installation Laps" der Teilnehmer von "Sterne Am Ring" ab und versprach einen Bonus für den kommenden Sonntag. - Man wollte schliesslich nichts riskieren!

Nachdem man sich im Hotel erfrischt hatte, trafen sich die Teilnehmer wieder im bekannten Speisenlokal. - Heute gab es noch mehr zu erzählen und man frug Peter "Löcher in den Bauch".

Und dann kam der Sonntagmorgen:
Nach und nach trafen die Teilnehmer im Fahrerlager ein und parkten direkt am Vorstart. Ein Rennen nach dem anderen startete und der eigene Start bei "Sterne Am Ring" rückte immer näher. Immer wieder wurde das eigene Fahrzeug überprüft. Dann wurden die Papiere für die Rennkommissare ausgefüllt und gegengezeichnet, Startnummern an den Fahrzeugen angebracht...
Jetzt folgten die obligatorische Fahrerbesprechung mit Peter und auch die Regel- und Flaggenkunde. Peter informierte über wissenswerte Gesetze im Motorsport und beantwortete letzte Fragen.

Kurz vor 12:00 Uhr startete man die Motoren und rollte hinter Peter zum Vorstart, also unmittelbar an die Rennstrecke.

Und dann startete man zum ersten Mal: Die Teilnehmer liessen die Boliden der Formel 3 durch, reihten sich hinter diesen ein und rollten bis zur Ampel am Ende der Boxengasse.

Grün! - Es ging los.

Machen wir es kurz:
Die erste Fahrt dauerte 25 Minuten. Der bärenstarke E63 AMG und der BMW Z3 M setzten sich vom Feld ab. Die anderen Teams hatten genug mit sich selbst zu tun und fuhren mit einer stoischen Ruhe bei voller Konzentration, bis die beiden zuvor genannten Fahrzeuge im Rückspiegel auftauchten und sie vollkommen entspannt und gefahrlos mit absoluter Rücksichtnahme überholten.
Die zweite Fahrt am frühen Nachmittag dauerte sogar volle 35 Minuten, also fünfzehn Minuten länger als vereinbart und im Programmheft aufgeführt. Die Erklärung war ganz einfach:

Die Rennleitung liess durch den Leiter des Bereiches Vorstart den Teilnehmern den Grund für diesen Bonus ausrichten:

"Perfekte Organisation - tolle Performance - einzigartige Disziplin der Teilnehmer - Danke!"

Es war schon ein Erlebnis sehen zu können, mit welcher Kollegialität und Rücksichtnahme die Teams miteinander umgingen und sich auf der F1-Rennstrecke bewegten! - Auch Peter bedankte sich herzlich bei ihnen.

Noch am Sonntagabend erhielt Peter eine Nachricht eines Teilnehmers der dankend anmerkte, dass er auf der Rennstrecke vollkommen gefahrlos feststellen konnte, dass er den einen und den anderen Fehler beim Bewegen seines Fahrzeugs machte. Und er hatte sich während der Fahrerbesprechung eingeprägt wie er dies korrigieren und abstellen konnte. Das ist aber nur auf einer Rennstrecke gefahrlos möglich, da man dort keinen Gegen- oder Seitenverkehr hat.

Sicherlich sehen wir uns alle wieder, lautete die Parole bei der Verabschiedung von einem tollen und aktiven Fahrertraining
im Rahmen einer internationalen Motorsportveranstaltung.